Denervierung der Hüfte beim Hund

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Hund im Gegenlicht
1134492 - buchsammy - pixabay.com - CC0 Creative Commons

Heute haben wir die Denervierung der linken Hüfte durchführen lassen, um die Schmerzen zu verringern.

Bei der OP wurden die schmerzleitenden Nervenbahnen am Hüftgelenk durchtrennt. Wenn alles so funktioniert, wie es sollte, dann ist bereits in wenigen Tagen mit einer Besserung im Gangbild zu rechnen.

Weiterführende Infos finden sich im Web:

Update vom 09.07.2014

Die OP ist gelungen, die Patientin läuft bisher gut, allerdings noch unter Schmerzmitteln.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo, habe diese OP bei meiner Hündin im Februar 2014 durchführen lassen. Ich bin irgendwie zwiegespaltener Meinung.Einerseits war sie schnell schmerzfrei.Andererseits ist sie bis heute nicht wieder so beweglich wie vor der OP.Der Tierarzt sagte, er hätte nie gesagt es würde 100%ig werden.Er hätte lediglich gesagt, sie wäre den Rest ihres Lebens diesbezüglich schmerzfrei.OK, natürlich ist dies das wichtigste.Mein Hund soll keine Schmerzen haben.Aber seit der OP kommt sie Treppen nur schwer hoch, das ging vorher besser. Gott sei Dank ist sie nicht so groß und ich kann sie tragen. Auch beim Aufstehen ist sie schwerfälliger als vorher, und mit unserem Rüden übers Feld rennen geht nur ein kurzes Stück, dann bricht sie ab.Für normale Spaziergänge reicht es aber, da hat man vor der OP immer gemerkt, dass sie nach einer Weile ziemliche Schmerzen hatte.Das ist weg.Ich weiß nicht, ob das ,,normal ist“ oder ob bei der OP etwas nicht richtig gelaufen ist.

  2. So, nun ist der beidseitige Nervenschnitt bei meiner Hündin 1,5 Jahre her.Damals wurde auch gleichzeitig Gold gesetzt.Ich muß ehrliich sagen: den Nervenschnitt würde ich nicht noch einmal machen lassen.Bei meiner Hündin war es so, dass sie nach einiger Zeit wohl trotzdem wieder Schmerzen hatte.Sie fing an vorne zu humpeln.Die Ärzte meinten auf Grund von Fehlbelastung weil sie hinten schonen wollte.Habe dies mit dem Tierarzt der den Nervenschnitt durchgeführt hat besprochen.Der schickte mich wieder weg und meinte , er würde da nichts sehen.6 Monate später war ich noch einmal da.Er sagte, JETZT würde er es auch sehen, aber er würde da chirugisch jetzt nichts machen.Dieses Jahr war es dann schon 3x soweit, dass sie ein Hinterbein gar nicht heben konnte und sie auf 3 Beinen lief.Der Tierarzt meinte, ich solle halt immer ein Schmerzmittel im Haus haben.Ich bin nach der Op also 3x dort gewesen.Mein Hund mochte schon nicht mehr laufen.Setzte sich immer hin, wollte nicht weiter.Also bei ihr würde ich sagen hat die Denervation gar nichts gebracht.War jetzt bei einem anderen Tierarzt, der nochmals geröngt hat.Der sagte mir, Denervation hätte ER nicht gemacht und die Goldakupunktur: die Nahpunkte wären recht gut getroffen, aber die Fernpunkte sind nicht gemacht worden und auch der ,,Brückenschlag“ nicht.Wir haben dies vergangene Woche im Zuge einer anderen OP nachsetzten lassen.Bis jetzt läuft sie gut.Allerdings darf sie auf Grund der anderen OP noch keine weiten Strecken.Schaun wir mal.Ich hoffe, ich kann ihr Schmerzmittel noch eine Weile ersparen…Denervation: die Wirkung hat 4 Monate angehalten, dann fing sie vorne an zu humpeln.1 Jahr später hat sie wirklich eindeutig wieder Schmerzen gehabt.Muß ja nicht immer so sein, aber ich würde es nicht wieder machen lassen.

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