Wenn das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mal so richtig Geld in die Hand nimmt und ein Onlineportal namens Haustier-Berater.de auf die Beine stellt, dann sollte man als Steuerzahler eigentlich erwarten können das man dort handfeste und vernünftige Infos finden.

Doch wenn man sich dann mal die „Datenbank der Hunde“ anschaut, dann sind dort fünf, ja genau fünf Hunderassen vorgestellt, davon auch noch eine Qualzucht (franz. Bulldogge).

Richtig schräg wird es, wenn dann als Haustier noch eine reichhaltige Auswahl an Reptilien und Amphibien empfohlen wird.

Das i-Tüpfelchen ist dann der Berater für die richtige Hundehütte. Im Jahre 2017 sollte sich doch langsam herumgesprochen haben, dass Hunde nicht mehr draussen in Hütten gehalten werden – immerhin haben wir Menschen ja inzwischen auch schon fliessend Wasser in unseren Hütten…

Wer hat sich bloss diese Realsatire ausgedacht? Und weshalb muss dafür auch noch Geld ausgegeben werden, Geld das man im Tierschutz viel besser hätte investieren können?

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